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Tiramisu Bites

Cremige Tiramisu Bites ohne Kaffee mit weicher Savoiardi-Schicht, veganer Mascarpone-Creme und knackiger Schokoladenhülle. Vegan, glutenfrei und ohne Industriezucker – kleine Tiramisu-Pralinen zum Naschen direkt aus dem Kühlschrank.
Gericht: Pralinen
Küche: Italienisch

Zutaten
  

Für die Savoiardi-Schicht
  • 70 g blanchiertes Mandelmehl
  • 20 g glutenfreies Hafermehl
  • 30 g Cashewmus
  • 30 g Ahornsirup
  • 10 g Kakaobutter, geschmolzen
  • ½ TL Vanille
  • 1 Prise Salz
  • optional 1–2 Tropfen Bittermandelaroma
Für die Mascarpone-Schicht
  • 80 g helles Cashewmus
  • 40 g Kokosmus
  • 25 g Ahornsirup
  • 15 g Kakaobutter, geschmolzen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Vanille
  • 1 Prise Salz
Für die Schokoladenhülle
  • 150 g dunkle vegane Schokolade ohne raffinierten Zucker
  • optional 1 TL Kakaobutter
  • ungesüßtes Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung
 

  1. Form vorbereiten: Eine kleine rechteckige Form oder Dose von etwa 15 × 10 cm mit Backpapier auslegen, sodass es an zwei Seiten übersteht – daran lässt sich der fertige Block später leicht herausheben.
  2. Savoiardi-Schicht herstellen: Mandelmehl, Hafermehl, Cashewmus, Ahornsirup, geschmolzene Kakaobutter, Vanille, Salz und optional Bittermandelaroma in einer Schüssel zu einer weichen, formbaren Masse verkneten – mit den Händen oder einem stabilen Löffel. Die Masse sollte zusammenhalten, ohne zu klebrig zu sein.
  3. Basis formen: Die Masse etwa 8–10 mm dick gleichmäßig in die vorbereitete Form drücken, am besten mit dem Boden eines Glases glattstreichen. Warum diese Dicke wichtig ist: Zu dünn, und die Basis bricht beim späteren Schneiden, zu dick, und die Bites wirken unausgewogen gegenüber der Cremeschicht.
  4. Mascarpone-Schicht verrühren: Cashewmus, Kokosmus, Ahornsirup, geschmolzene Kakaobutter, Zitronensaft, Vanille und Salz glatt und cremig verrühren.
  5. Schichten: Die Mascarpone-Creme auf der Savoiardi-Schicht verteilen und glatt streichen.
  6. Einfrieren: Die Form abgedeckt 1–2 Stunden ins Gefrierfach stellen, bis die Masse schnittfest ist. Warum einfrieren statt kühlen: Beide Cremeschichten basieren auf Cashew- und Kokosfett, das erst bei sehr niedrigen Temperaturen fest genug wird, um sauber zu schneiden – im normalen Kühlschrank würde das deutlich länger dauern.
  7. Schneiden: Den Block am überstehenden Backpapier aus der Form heben und mit einem scharfen Messer in 10–12 kleine Rechtecke von etwa 3 × 4 cm schneiden. Zwischen den Schnitten das Messer kurz abwischen, dann werden die Kanten sauberer.
  8. Schokolade schmelzen: Die Schokolade grob hacken und vorsichtig über einem Wasserbad bei milder Hitze schmelzen, optional die zusätzliche Kakaobutter unterrühren. Wichtig: Kein Wasser oder Dampf darf in die Schokolade gelangen, sonst wird sie klumpig und lässt sich nicht mehr glatt verarbeiten.
  9. Überziehen: Die noch kalten Bites einzeln mit zwei Gabeln in die geschmolzene Schokolade tauchen, vollständig überziehen, kurz abtropfen lassen und auf Backpapier setzen. Warum die Bites kalt bleiben sollten: Der Temperaturunterschied zwischen der kalten Füllung und der warmen Schokolade lässt die Hülle in Sekunden anziehen – so wird sie später schön knackig statt weich.
  10. Bestäuben: Solange die Schokolade noch leicht glänzt, jeden Bite dünn mit ungesüßtem Kakaopulver bestäuben, damit es haften bleibt.
  11. Fest werden lassen: Die Bites mindestens 20–30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen, bis die Schokolade beim Antippen hart und matt ist. Danach gekühlt aufbewahren.