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Knusprige Feigen-Pizza Bianca

Knusprige Feigen-Pizza Bianca mit cremiger Cashew-Ricotta, frischen Feigen, Rosmarin und Rucola. Vegan, glutenfrei und ohne Industriezucker – einfach zubereitet und in nur 25 Minuten fertig.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Italienisch

Zutaten
  

Für den Boden
  • 250 g glutenfreie Mehlmischung für Brot/Pizza (mit Bindemittel wie Guarkernmehl oder Flohsamenschalen — steht meist auf der Packung)
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 3 EL Olivenöl, plus etwas mehr zum Bestreichen
  • ca. 180 ml lauwarmes Wasser
Für die cremige vegane Ricotta
  • 150 g Cashewkerne naturbelassen
  • 1 Bio-Zitrone (Saft und Abrieb, wird geteilt verwendet)
  • 3 EL Wasser zum Anpassen der Konsistenz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Hefeflocken (optional, für eine leicht käsige Note)
  • ½ TL Salz
Für den Belag
  • 4-5 Stück frische Feigen (ca. 300 g), in Spalten
  • 2 Zweige frischer Rosmarin Nadeln fein gehackt
  • 50 g Rucola
  • 30 g Walnüsse oder Pistazien grob gehackt (optional, geröstet)
  • 1-2 TL Ahornsirup
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung
 

  1. Ofen und Cashews gleichzeitig starten (5 Min. aktiv)Heize den Ofen mit Pizzastein auf 250 °C Ober-/Unterhitze (oder die höchste Stufe deines Ofens) vor — das dauert mit Stein etwa 20 Minuten, läuft aber komplett parallel zu den nächsten Schritten. Übergieße gleichzeitig die Cashewkerne in einer Schüssel mit kochendem Wasser und lass sie 10 Minuten stehen. Diese Schnelleinweich-Methode ersetzt das klassische stundenlange Einweichen komplett und macht die Ricotta trotzdem seidig cremig.
  2. Teig verkneten (3 Min.)Mehlmischung, Backpulver und Salz in einer Schüssel verrühren. Olivenöl und lauwarmes Wasser dazugeben und mit den Händen zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verkneten. Glutenfreier Teig bleibt anders als Weizenteig etwas krümelig und nicht elastisch — das ist normal und kein Zeichen, dass etwas schiefgelaufen ist.
  3. Boden formen (3 Min.)Den Teig auf ein Stück Backpapier in Blechgröße (ca. 30×40 cm) geben. Mit angefeuchteten Händen oder mit einem zweiten Stück Backpapier obenauf zu einem ca. 0,5 cm dicken Rechteck drücken — glutenfreier Teig lässt sich schlecht ausrollen, aber gut plattdrücken. Mit etwas Olivenöl bestreichen.
  4. Boden vorbacken (6–7 Min. bei 250 °C)Den Boden samt Backpapier auf den heißen Stein ziehen — hier kommt euer Pizzaschieber ins Spiel, falls ihr einen habt, ein flaches Backblech tut es notfalls auch. 6–7 Minuten vorbacken, bis die Ränder gerade beginnen, leicht Farbe anzunehmen. Warum dieser Schritt wichtig ist: Ein glutenfreier Boden wird ohne diesen Zwischenschritt unter dem feuchten Belag schnell gummig statt knusprig — genau das ist der rote Faden dieses Rezepts.
  5. Ricotta mixen (3 Min.)Cashews abgießen und mit Zitronensaft (die Hälfte, den Rest für später aufheben), 3 EL Wasser, Olivenöl, Hefeflocken und Salz in einen leistungsstarken Mixer geben. Mixen, bis eine ganz glatte, dickcremige Masse entsteht — je nach Mixer 1–2 Minuten, bei Bedarf löffelweise mehr Wasser zugeben. Sie sollte sich wie streichfähiger Frischkäse anfühlen, nicht flüssig.
  6. Belegen und fertigbacken (8–10 Min. bei 250 °C)Vorgebackenen Boden aus dem Ofen holen. Die Ricotta in Klecksen darauf verteilen (nicht glattstreichen — das sieht appetitlicher aus und trocknet nicht so schnell aus), mit Rosmarin bestreuen und die Feigenspalten darauf verteilen. Zurück auf den Stein, 8–10 Minuten backen, bis die Ränder tief goldbraun und knusprig sind und die Ricotta an den Spitzen leicht Farbe bekommt.
  7. Erst jetzt: Rucola, Nüsse, Zitrone, AhornsirupPizza aus dem Ofen holen. Rucola und geröstete Nüsse erst nach dem Backen darauf verteilen, dazu den restlichen Zitronenabrieb und einen dünnen Faden Ahornsirup. So bleibt der Rucola knackig-frisch statt welk, und der Ahornsirup karamellisiert nicht bitter auf dem heißen Ofenboden. In Stücke schneiden und sofort servieren.