1. Vorbereiten (2 Min.)
Kichererbsen in ein Sieb abgießen, die Flüssigkeit auffangen. Ein Drittel der Kichererbsen (etwa 160 g) beiseitestellen — die brauchst du gleich zum Pürieren. Knoblauch fein hacken, Rosmarinnadeln von der Rispe zupfen.
2. Röstaroma aufbauen (3 Min.)
2 EL Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen, Knoblauch, Rosmarin und Chiliflocken bei mittlerer Hitze 1 Minute andünsten, ohne dass der Knoblauch braun wird. Tomatenmark einrühren und 1–2 Minuten kräftig mitrösten, bis es dunkler wird und leicht am Topfboden haftet — das ist der Moment, in dem sich die Süße durch Karamellisierung entwickelt und die Sauce später nicht nach roher Tomate schmeckt.
3. Ablöschen und köcheln (5 Min.)
Mit der Gemüsebrühe und der aufgefangenen Kichererbsenflüssigkeit ablöschen, die zwei Drittel ganzen Kichererbsen dazugeben, aufkochen und 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, damit sich alle Aromen verbinden.
4. Die cremige Basis pürieren (2 Min.)
Die beiseitegestellten Kichererbsen mit einer Kelle Brühe aus dem Topf im Mixer oder mit dem Stabmixer fein pürieren, bis eine glatte Creme entsteht. Zurück in den Topf rühren.
5. Pasta risottieren (10–12 Min.)
Pasta direkt in den Topf geben, bei mittlerer bis niedriger Hitze offen köcheln lassen, alle 1–2 Minuten umrühren, damit nichts ansetzt. Wird es zu fest, löffelweise heißes Wasser nachgießen — die fertige Konsistenz soll sämig sein, nicht suppig und nicht trocken. Nach Packungsangabe der Pasta plus 1 Minute testen, ob sie al dente ist.
6. Mantecare — vom Herd nehmen (1 Min.)
Topf von der Hitze ziehen. Den letzten Esslöffel Olivenöl einrühren und den Topf kräftig schwenken, bis alles glänzt und seidig bindet. Genau dieser Schritt macht am Ende den Unterschied zwischen "cremig" und "nur sämig" — und funktioniert nur, wenn die Pfanne nicht mehr auf der Flamme steht.
7. Servieren
Mit Salz und reichlich schwarzem Pfeffer abschmecken, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren — Pasta e Ceci dickt beim Stehen weiter an.