Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 150 °C Umluft vorheizen.
Eine 24-cm-Springform mit Backpapier auslegen und den Rand dünn mit etwas Öl einfetten.
Feigen vorsichtig waschen und trockentupfen. Zwei Feigen von den Stielansätzen befreien und klein würfeln, die restlichen Feigen in Scheiben oder Hälften schneiden – sie kommen später als Deko obenauf.
Mandelmehl, glutenfreie Mehlmischung, Backpulver, Salz und Zitronenabrieb in einer großen Schüssel gründlich vermischen, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt und der Kuchen überall gleichmäßig aufgeht.
In einer zweiten Schüssel Pflanzendrink, Ahornsirup, Olivenöl, Apfelmus, Vanille und Zitronensaft glattrühren.
Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht – nicht länger, sonst wird das Mandelmehl unnötig fettig statt luftig. Die gewürfelten Feigen vorsichtig unterheben.
Der fertige Teig sollte dickflüssig und cremig sein und schwer vom Löffel fallen, aber keinesfalls trocken oder bröckelig wirken. Ist er zu fest, noch einen Esslöffel Pflanzendrink unterrühren.
Teig in die vorbereitete Springform füllen und die Oberfläche glattstreichen.
Feigenscheiben beziehungsweise -hälften dekorativ auf dem Teig verteilen und leicht andrücken, sodass sie zur Hälfte einsinken. Optional Mandelblättchen darüberstreuen.
Auf mittlerer Schiene 45–55 Minuten backen. Jeder Backofen backt etwas anders – wird die Oberfläche zu dunkel, den Kuchen ab Minute 30 locker mit Backpapier oder Alufolie abdecken.
Zur Garprobe ein Holzstäbchen in die Mitte stechen: Es sollte nur mit wenigen feuchten Krümeln, aber ohne flüssigen Teig herauskommen. Die Oberfläche ist goldbraun, der Rand löst sich bereits leicht von der Form.
Kuchen etwa 15–20 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen – idealerweise mindestens 1–2 Stunden, bevor er angeschnitten wird. Optional dünn mit warmem Ahornsirup bestreichen.